Mag. Béatrice Schweitzer-Daimer

Trauma & Traumafolgestörungen –
Psychotherapie bei PTBS und seelischer Überforderung

Ein Trauma entsteht, wenn Menschen überwältigende Erfahrungen machen, die sie in dem Moment nicht verarbeiten können. Solche Erlebnisse – wie Gewalt, Unfälle, Vernachlässigung oder plötzliche Verluste – können tiefe Spuren im Erleben hinterlassen. Manche Betroffene entwickeln eine sogenannte posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), andere erleben emotionale Taubheit, Flashbacks oder dauerhafte Anspannung. In meiner Praxis für Psychotherapie in Wien biete ich traumainformierte Begleitung in einem geschützten, stabilisierenden Rahmen.

Die Folgen überwältigender Erfahrungen verstehen

Traumatisierte Menschen erleben sich oft als hilflos, abgeschnitten oder überflutet von Erinnerungen. Typisch sind Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Dissoziationen oder das Gefühl, „nicht mehr im eigenen Körper“ zu sein. Auch Jahre nach dem auslösenden Ereignis können Symptome auftreten. In der psychodynamischen Psychotherapie arbeiten wir an der Stabilisierung, der Verarbeitung der Erlebnisse und der Wiederherstellung eines sicheren inneren Raums. Dabei achte ich besonders auf Ihre Belastungsgrenzen und den Aufbau von Vertrauen.

Psychotherapie als Weg zu innerer Sicherheit und Integration

Ziel ist es, das Erlebte nicht zu verdrängen, sondern es allmählich in die persönliche Geschichte zu integrieren – ohne dass es das Erleben dauerhaft dominiert. In der therapeutischen Beziehung entsteht ein sicherer Raum, in dem Sie sich mit sich selbst wieder verbinden können. So können innere Ressourcen gestärkt und langfristig eine neue Lebensqualität aufgebaut werden. Psychotherapie bedeutet hier: gemeinsam Halt finden – und einen Weg aus der Sprachlosigkeit zurück ins Leben.